Rolf Hochhuth im Berliner Ensemble "Sommer 14": Weltkrieg in Weiß
von Udo Badelt / 2.8.2014
Applausprobe SOMMER 14
Torsten Münchow inszeniert am Berliner Ensemble Rolf Hochhuths „Sommer 14“ – und macht das beste draus.
Der Autor aber vermisst Bärte und historische Kostüme - und warnt vor dem Besuch des Stücks. Er schafft es doch immer wieder, die Aufmerksamkeitsschraube noch ein Stück weiter zu drehen. Da balgt sich Rolf Hochhuth jahrelang und öffentlich mit Intendant Claus Peymann, um in der spielfreien Zeit sein Weltkriegs-Stück „Sommer 14 – ein Totentanz“ im Berliner Ensemble aufführen zu dürfen (über seine Ilse-Holzapfel-Stiftung ist Hochhuth Eigentümer der Immobilie). Ein in der schwülwarmen Jahreszeit von einem Publikum auf Theaterentzug gern goutiertes Sommertanzritual zweier älterer Herren. In diesem Gedenkjahr war die Motivation besonders groß, wer wollte es Hochhuth verdenken?
Zum 1. August, auf den Tag genau 100 Jahre nach Beginn des großen Schlachtens, hat er es endlich geschafft. mehr...
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Das gesamte SOMMER-14-Team